Beiträge aus
Wundertrips

Lissabon, die Stadt am Tejo

Numa casa portuguesa fica bem, pão e vinho sobre a mesa. […] A alegria da pobreza está nesta grande riqueza de dar, e ficar contente.

Diese Zeilen aus einem portugiesischen Lied („Uma Casa Portuguesa“) werden mir wohl immer durch den Kopf gehen, sobald ich auch nur einen Fuß in dieses Land setze. Portugal ist für mich Heimat, eine alte Liebe, Glück und Sorglosigkeit, Freundlichkeit und gutes Essen.

Praca Luis de Camoes

Ich habe mich noch nirgendwo so zuhause gefühlt wie in Portugal. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich in Gandufe bin, dort wo meine Großeltern herkommen, wo das Leben einfach ist,  Albufeira, eine schönen Touristenmeile, die pulsiert oder eben Lissabon. Bisher waren meine Aufenthalte in Lissabon leider immer sehr kurz, die Familie wurde besucht und ich habe wenig gesehen und erlebt. Nun war es aber endlich so weit. Dennis und ich haben uns aufgemacht, die Schöne, wie Lissabon auch genannt wird, zu erkunden.

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Work’n’Whirlpool

Mittlerweile kann man von einer Tradition sprechen: Anfang des Jahres fahren wir für eine Woche nach Dänemark. Doch während wir letztes Jahr fast ausschließlich die Füße hochgelegt haben, sah dieser Dänemark-Urlaub ein wenig anders aus.

Work-n-Whirlpool

Dieses Jahr stand unser Dänemark-Urlaub in einem kleinen Ferienhaus in Bjerregård unter dem Motto „Work’n’Whirlpool“, also Arbeiten und Entspannen. Es ging uns dieses Mal nicht (nur) darum, das alte Jahr ausklingen zu lassenContinue reading

Kroatien – Auf den Spuren von Römern & Cevapcici

Für unseren „großen Urlaub“ wollten wir dieses Jahr in den Süden. Wir dachten an Sonne, Meer und diese südeuropäische Leichtigkeit, mit der Spanier, Portugiesen und Italiener das Leben in vollen Zügen genießen. Und entschieden uns für Kroatien.

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„Mit dem Auto?!?“ Ungläubige Blicke. „Warum fliegt ihr denn nicht?!?“ Wenn ich so 15-20 Jahre zurückdenke, da war es ganz normal, dass man in den Sommerurlaub mit dem Auto fuhr. Wir wollten es jedoch nicht unseren Eltern gleichtun, sondern wir hatten eher praktische Gründe: wir wollten schlichtweg Hund Moe mit dabei haben. Also packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf die 1.450 Kilometer lange Reise nach Krk, Kroatien. Zum ersten Mal konnten wir auch den Umbau unseres Caddys zum Camping-Mobil wirklich austesten. Erstes Fazit: Schon gut, aber ausbaufähig. Drei Tage und zwei Übernachtungen auf Autohöfen nahe Nürnberg und am Wörthersee später erreichten wir schließlich unser Ziel.

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Der ultimative Survival-Guide für Dänemark

Ganz allein und fernab von jeglicher Zivilisation — wer hat nicht schon einmal davon geträumt?! Ganz so extrem ist es in Dänemark dann doch nicht, aber gerade im Winter merkt man schnell, dass Dänemark ein teilweise sehr dünn besiedeltes Land ist. Wenn man jedoch auf der Suche nach Erholung ist, stehen die Chancen gut, sie hier zu finden.

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Deshalb gönnten wir uns auch in diesem Jahr wieder einen Urlaub in Dänemark. Genauer gesagt ging es über Weihnachten für eine Woche nach Bjerregård bei Hvide Sande, um das letzte Jahr hinter uns zu lassen und die Akkus für das kommende Jahr aufzutanken. Auch wenn wir dieses Jahr eigentlich in eine andere Ecke von Dänemark wollten, haben uns das Preis-/Leistungsverhältnis und die Auswahl letztendlich wieder ein Ferienhaus von Esmarch buchen lassen. Continue reading

Wandern auf dem Bohusleden

Man sagt, dass die Wahrscheinlichkeit, in Schweden auf eine Schlange zu treffen, wesentlich geringer ist, als auf einen Elch zu treffen. Vor unserer Reise war uns nicht klar, dass wir den Gegenbeweis antreten würden.

Bereits im Frühjahr machten wir uns daran, unsere Ausrüstung für Schweden zusammen zu stellen. Für unsere erste größere Wandertour hatte Dennis den Bohusleden in der Nähe von Göteborg ausgesucht, ein Wanderpfad mit knapp 360 km Länge, aufgeteilt in 28 Etappen (= 28 Tage).  Da wir nur eine knappe Woche mitgebracht hatten, wollten wir nur ein paar Etappen laufen, ohne, dass wir uns ein festes Ziel vorgenommen hätten. Am Ende sind es doch ein paar Kilometer mehr geworden, was nicht nur daran lag, dass wir ein paar Mal vom Weg abkamen.

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