Wir sind Nicole, Dennis und Moe. 2013 haben wir diesen Reiseblog gegründet, weil wir unbedingt mehr wollten: Mehr Reisen, mehr erleben (auch vor der eigenen Haustür), mehr Schreiben, mehr Fotografieren.

Das wir ein paar Jahre später stolze Besitzer eines Hymer B 544 Wohnmobils sein werden haben wir damals nicht geahnt – und schon gar nicht geplant.

Angefangen hat die Reiselust bei Dennis mit einem ramschigen Zelt, einer Doppelluftmatratze und zwei Schlafsäcken, mit denen wir beide (damals hatten wir noch keinen Hund) spontan mit dem Zug nach Sylt übersetzten. Nach einer großartigen Nacht an einer steilen Düne beschlossen wir: Das machen wir jetzt häufiger.

2009 zog Moe bei uns ein und der erste richtige Zelturlaub ließ auch nicht mehr lange auf sich warten. So richtig bequem war das erst nicht, vor allem, wenn der liebe Vierbeiner mitten in der Nacht die Isomatte komplett für sich beansprucht, aber wir haben uns arrangiert (und ein größeres Zelt gekauft).

Als sich unser Polo, der uns noch zuverlässig zu unseren Wandertrip auf den Bohusleden gebracht hat, verabschiedete, musste ein neues Fahrzeug her. Wir wollten damit unbedingt flexibler sein als mit dem Polo, ein Bus war aber zu teuer und zu groß – also kauften wir uns einen Caddy und bauten diesen zum „Mini-Wohnmobil“ um.

Nach einem kurzen (ok, 2 Jahre waren es dann doch…) Boxenstop im (angemieteten) Haus mit Garten stellten wir fest: Wir wollen so ein Leben nicht. Garten, Haus und dafür keine Zeit zum Reisen – nichts für uns.

Wir überlegten, was wir tun können, um unser Leben zu ändern. Unsere Konsequenz lautete: Raus aus dem 120 qm Haus in eine 1-Zimmer Wohnung. Außerdem kauften wir uns ein Wohnmobil und tauften es BABA 2000 E.

BABA soll uns nun durch Europa tragen. Wir wollen unserem Hund Moe, der auch nicht mehr der Jüngste ist, wunderschöne Plätze zeigen, vor allem wollen wir aber auch den Hauch von Abenteuer einatmen und selbstbestimmt leben.

Mit BABA haben wir uns unsere Freiheit zurück gekauft, selbst zu entscheiden wo wir gerade sein wollen. Wir haben uns von allem Unnötigen getrennt (auch wenn es oft hart war) und freuen uns nun auf das, was da kommt.

Persönliches

Meine Leidenschaft für das Reisen entstand durch meine Familie. Meine Großeltern kamen als Gastarbeiter nach Deutschland, unsere Sommerferien verbrachten wir daher immer in der sonnigen Heimat. Und wie kommt man aus Deutschland am Besten nach Portugal? Richtig – mit dem Auto. Vollgepackt bis unter die Decke, von Rastplatz zu Rastplatz. Die Abenteuer, die wir unterwegs erlebten, haben mich so sehr geprägt, dass ich schon immer wusste: Ich würde nicht bis an mein Lebensende an einem Ort leben können.

Was ich auf meinen Reisen bisher gelernt habe: Automatenkakao schmeckt in Frankreich am Besten, in Paris umfährt man möglichst weiträumig den Eiffelturm, spanische Polizisten sind nicht unbedingt freundlich. Spät abends sollte man auf Rastplätzen schauen, ob nicht jemand in einer Parkbucht schläft bevor man einparkt, Zelten geht immer, Schlangen sind in Schweden häufiger als Elche und ein Hund kann ein richtiger Türöffner sein – im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich liebe es, meinen Kaffee morgens irgendwo draußen zu trinken und ich singe beim Autofahren (sehr laut und sehr schief). Seit einiger Zeit begleitet mich eine DSLR auf unseren Trips, sodass ich hier im Blog vor allem für die Fotos zuständig bin (ok, ein paar Texte schreibe ich auch).

Wenn ich nicht gerade für unser Unternehmen arbeite, schreibe ich für meine anderen Blogs (Moe & Me | Miss Wunder), fotografiere Hunde (Wuschelpfoten), Landschaften oder suche auf Pinterest nach Ideen, was ich Neues anstellen könnte (Oh guck, Schmuck basteln wäre doch prima!).

Dennis Über uns Wundertrips

Schon als 14 Jähriger wusste ich, dass ich später gerne mal was mit Design machen wollen würde. Aber Stift, Schere oder Pinsel waren nichts für mich und ich wollte meinen Traum schon aufgeben und stattdessen Fach-Informatiker werden. Doch dann fand etwas, mit dem ich beide Leidenschaften kombinieren konnte. Dazu kam die Reiselust. Spätestens, nachdem ich Nicole getroffen und wir die ersten Reisen gemacht hatten, wollte ich Arbeit, Freiheit und das Reisen kombinieren.

Mittlerweile bin ich seit 2008 selbstständig. Unser Unternehmen gibt uns die Freiheit, ortsunabhängig zu arbeiten und in den letzten Jahren habe ich viel dafür getan, dass wir auch endlich eine größere Reise starten können: Unsere Europatour.

Wenn ich nicht gerade vor dem Rechner sitze, gehe ich laufen. Das macht den Kopf frei und beim Laufen kommen mir die besten Ideen. Außerdem würde ich gerne wieder Kite Surfen, denn mein letztes Mal auf dem Wasser ist einige Zeit her und ich würde gerne wissen, ob ich besser werden könnte (beim letzten Mal stand ich zwar kurz auf dem Brett, aber vom wirklichen Kiten bin ich noch weit entfernt).

Auf unseren Reisen bin ich vor allem für die Navigation zuständig, außerdem fülle ich die Stellplatzkarte mit (hoffentlich) spannenden Plätzen.

Moe Über uns Wundertrips

Moe könnte sich durchaus selbst vorstellen, aber – er hat leider keine Zeit dafür. Der Schönheitsschlaf geht vor!

Moe ist im Januar 2009 geboren und aus unserem Rudel nicht mehr wegzudenken. Er übernimmt all‘ die wichtigen Aufgaben, die uns Menschen überhaupt nicht liegen: auf unser Hab und Gut aufpassen, Geocaches finden, Vorräte leeren, Seelentröster sein…

Moe ist ein Deutsch-Drahthaar – Rottweiler – Schäferhund Mischling, ein richtiger Sturkopf, unsere Flauschkartoffel und liebend gerne draußen unterwegs. Kein Abenteuer ist ihm zu viel. Er fährt gerne Auto, am liebsten fährt er aber im BABA (denn da hat er seine eigene Couch). Moe liebt das Wasser, daher ist der Hundebademantel unser liebstes Accessoire.

Wenn du noch mehr über Moe erfahren möchtest, solltest du am Besten mal auf seinem Hundeblog vorbeischauen – den gibt es nämlich fast schon genauso lang wie Moe (seit 2010).

Ein Wohnmobil braucht einen Namen. So einen richtig coolen Namen, einen mit Geschichte. Merken können sollte man ihn sich aber auch und auszusprechen sollte er in jeder Sprache sein.

Wir könnten euch nun eine tolle Geschichte erzählen, wie BABA zu seinem Namen kam, irgendetwas besonders Berührendes. Fakt ist aber: Dennis und ich saßen mit unserem morgendlichen Kaffee im Bett, wir warteten noch darauf, BABA abholen zu können und überlegten, wie das gute Stück nu heißen soll. Nicoles erster Vorschlag, WILMA, wurde abgeschmettert. Ein Wohnmobil ist doch nicht weiblich!

Nun gut. Wir erinnerten uns an den Film Forrest Gump, den wir vor kurzer Zeit mal wieder gesehen hatten und an eine unserer Lieblingsszenen – Bubba, Forrest und die Bubba Gump Shrimp Company.

Es gibt doch dieses wundervolle Zitat im Film:

Bubba war mein bester guter Freund.

Wir entschlossen uns, unser Wohnmobil nach Bubba zu benennen, nur anders geschrieben.

BABA stand. Aber irgendwie reichte das nicht. Dennis kam die Idee, unbedingt noch eine Zahl einzubauen – damit es eher wie eine Typenbezeichung aussieht. Also BABA 2000, nach dem Zulassungsjahr.

Aber fehlt nicht noch etwas? Genau. Das „E“. Und das steht, wie sollte es auch anders sein, für (Solar)-E(nergie). Logisch, oder?

Übrigens ist BABA 2000 E ein Hymer B 544, integriert und mit riesiger Wohncouch – Nicole dachte, das könnte dich noch interessieren.

6 Kommentare

  1. hallo, bin gerade über eure moe and me Seite bei euch gelandet, sehr nett, werd ich öfter mal reinlesen, mein kleiner Henri hat nämlich auch sehr scharfe Zähne und über Tipps für Hundespielzeug sind wir immer dankbar. Henri bloggt übrigens auch – unter http://www.stadt-land-hund.at 😉

    liebe Grüße aus Wien ela

  2. Liebe Nicole, Lieber Dennis, Lieber Moe – einen hübschen Reiseblog habt ihr hier geschaffen. 🙂 Mein Mann und ich haben geplant Ende April bis Mitte Mai (3 Wochen) – mit dem Auto – nach und durch Kroatien zu fahren. Ich würde mich freuen, wenn Ihr persönlich Kontakt mit mir aufnehmt; wenn Ihr Zeit und Lust habt, könnt Ihr vielleicht dann meinen Wissensdurst ein wenig stillen. Das wäre toll! 🙂 Ich wünsche Euch vorab eine unvergessliche Reisezeit. Ganz lieben Gruß, MeRa

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