Mit dem Wohnmobil zum Nordkap

Nachdem wir die Lofoten wieder verlassen hatten, hieß das nächste große Ziel „Mit dem Wohnmobil zum Nordkap“. Die Meinungen zum Nordkap gehen ja nicht nur unter Campern weit auseinander. Von „Touristenabzocke“ bis „allein die Reise dorthin ist es schon wert“ haben wir eigentlich alles gehört. Aber für mich war es irgendwie wichtig, dass wenn ich dem Nordkap schon so nahe bin, dass ich auch mal da gewesen sein möchte.

Die Anfahrt zum Nordkap

Die Anfahrt zum Nordkap lässt sich grob in 2 Abschnitte unterteilen: Die Strecke vor Honningsvåg und die Strecke von Honningsvåg bis zum Nordkap. Die Strecke ist zwar stellweise ein wenig eng, aber insgesamt mit dem Wohnmobil gut zu befahren.

Der erste Teil führt über eine Küstenstraße und ist zu Anfang ganz beeindruckend. Da man aber die meiste Zeit auf der einen Seite das Felsmassiv und auf der anderen Seite die Küste hat, wird es irgendwann fast schon langweilig.

Erst wenn man durch den großen Nordkap-Tunnel gefahren ist, offenbart sich der schöne wirklich schöne Teil der Strecke. Denn dann geht es rauf auf und durch die Berge. Aber keine Sorge, die Steigungen sind nicht zu vergleichen mit beispielsweise denen auf den Lofoten. Selbst unser Wohnmobil BABA hatte keine größeren Probleme bei der Fahrt zum Nordkap.

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Wir haben während der Anreise zum Nordkap wirklich Glück mit dem Wetter gehabt, denn die Wolkendecke riss auf und wir sahen einen wunderschönen Sonnenuntergang. Zwischen Honningsvåg und dem Nordkap ist die Landschaft wirklich unvorstellbar schön:

Da es schon spät war, entschieden wir uns auf dem letzten freien Stellplatz vor dem Nordkapp zu parken und am nächsten Morgen das Nordkap zu besuchen. Was wir vorher nicht wussten: Es kann verdammt windig am Nordkap sein. So windig, dass wir in der Nacht kaum ein Auge zumachten und ziemlich gerädert waren, als um 4:00 Uhr der Wecker klingelte. Warum so früh? Wir wollten möglichst ungestört am Nordkap Globus ein paar Bilder von uns und BABA machen.

Eintritt am Nordkap

Das Nordkap ist eines der großen touristischen Highlights Norwegens und so ist es nicht verwunderlich, dass während der Öffnungszeiten Eintritt genommen wird. Pro Person werden ca. 27 Euro fällig wenn man mit dem PKW kommt. Dafür bekommt man ein 24 Stunden Ticket zum Parken sowie zur Besichtigung des Besucherzentrums. Wanderer oder Radfaher haben freien Eintritt. Auch das war ein Grund, warum wir so früh zum Nordkap fuhren.

Um 4:30 Uhr erreichten wir das Nordkap. Dank Sommersonne war es auch Ende August schon wieder hell. Der Wind hatte leider nicht nachgelassen, aber wir machten das Beste aus der Situation und schlussendlich auch unsere Bilder. Dank eines Tipps über Instagram sind wir sogar bis zur Weltkugel vorgefahren.

Um kurz nach 5:00 Uhr war unser Fotoausflug auch schon wieder beendet. Es war einfach zu windig und zu kalt, um es noch länger dort auszuhalten.  Aber da wir an diesem Tag noch weiter nach Finnland wollten, war das gar nicht so schlimm.

Fazit zum Nordkap

Für mich gehörte der Besuch des Nordkap einfach zu unserer Reise dazu. Auch Nicole war rückblickend froh, dass wir da gewesen sind und auch, dass wir diese Fotos mit unserem Wohnmobil BABA gemacht haben. Sollten wir allerdings wieder nach Norwegen kommen, würden wir uns den Besuch des Nordkaps wohl sparen, denn Norwegen hat noch viele andere schöne Ecken, zu denen wir es leider in der kurzen Zeit nicht geschafft haben.

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1 Kommentar

  1. Hi ihr zwei,

    und ich habe mich schon gefragt, wie ihr das hinbekommen habt, dass es so leer ist auf euren Bildern. Selbst bei stürmisch-grauem Wetter sieht man im Internet sonst nämlich immer ziemliche Tourimassen auf den Bildern.

    Wann sind denn die Öffnungszeiten, zu denen man Eintritt zahlen muss?

    Liebe Grüße
    Angelina

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